Gemeindezentrum mit Kita in Berlin-Karlshorst



Aufgabenstellung

Im Zusammenhang mit einer Umstrukturierung von Standorten in der evangelischen Gemeinde in Karlshorst entstand die Aufgabe, zwei alte Stadtvillen zu einem neuen Gemeindetreffpunkt und einer Kita umzubauen. Die beiden aus den zwanziger Jahren stammenden Gebäude waren schon vor gut 30 Jahren durch einem Ergänzungsbau miteinander verbunden worden, in dem sich zwei Säle befinden.
Das erste Obergeschoss wurde komplett für die Gemeindearbeit reserviert. Die Räumlichkeiten gliedern sich um einen großen Versammlungsraum.
Die Herausforderung bestand bei dem Umbau darin, in die vorhandenen Räumlichkeiten der Altbauten das umfangreiche Funktionsprogramm der Kindertagesstätte einzuordnen:
Dazu musste mit den Kita-Verantwortlichen in der Gemeinde und den zuständigen Behörden der Stadt ein Konzept erarbeitet werden, das von den Standards abweicht.
Baulich waren Flächenerweiterungen notwendig, die einerseits die Vergrößerung des Erdgeschosses für die Gruppenräume beinhalteten, zum anderen auch die Souterrainebene (ehemals Tiefgarage) mit einbezogen. Letzteres zog eine relativ aufwendige Absenkung des Fußbodenniveaus und der Gründung nach sich. Mit einer weiteren Abgrabung der dort früher vorhandenen Tiefgarageneinfahrt und einer Ergänzung mit einem zweigeschossigen Glaserker wird dieser Bereich mit ausreichend Tageslicht versorgt.
Den rückwärtigen Erweiterungsbau und den straßenseitigen Glaserker habe ich als Holzkonstruktion geplant. Dies ermöglichte u.a. einen zügigen Baufortschritt durch einen gewissen Vorfertigungsgrad der Bauhülle und dem Entfall von Nassprozessen im Ausbau.
Fassade und Fenster des Bestandes wurden vorerst nur punktuell überarbeitet.


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